Vorteile des Arbeitsstoffes CO2
Nur mit Kohlendioxid besteht die Möglichkeit, den Hochtemperaturaspekt mit den überwiegend vorkommenden niedrig temperierten Wärmequellen, also
- Umweltwärme
- Wärme aus Abwasser
- sonstiger nicht mehr nutzbarer, zum Beispiel industrieller Abwärme,
zu kombinieren und CO2-Emmisionen deutlich zu senken.
Hochtemperaturwärmepumpen mit dem Arbeitsstoff CO2 sind eine Möglichkeit, die CO2-Emissionen bei der Wärmeversorgung zu reduzieren. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft – bdew – e.V. gibt für 2008 für Deutschland einen Strommix von 0,506 kg CO2/kWh an.
Rechnet man mit einer Leistungszahl von 4 und diesem Konversionsfaktor, reduziert sich die Emission beim Wärmepumpeneinsatz auf nur noch 0,126 kg CO2/kWh.
Der Vergleich mit der Wärmeerzeugung im Ölkessel (0,310 kg CO2/kWh) oder im Erdgaskessel (0,242 kg CO2/kWh) zeigt, dass die Wärmepumpe deutlich überlegen ist. Die besonderen thermodynamischen Eigenschaften lassen sich auch nutzbringend in der Gebäudeklimatisierung und in der Prozesskälteerzeugung einsetzen.

