Investitionssicherheit durch Umweltverträglichkeit
- Seit ca. 1970 Diskussion zur Umweltproblematik von halogenierten Kohlenwasserstoffen.
- Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass diese Stoffe einen erheblichen Beitrag zur Ozonzerstörung und/oder zur Klimaerwärmung leisten und dringender Handlungsbedarf herrscht.
- Gerade bei langfristigen Investitionsentscheidungen muss berücksichtigt werden, dass die Einsatzmöglichkeiten von Kältemitteln/Arbeitsstoffen auf der Basis von fluorierten Kohlenwasserstoffen zunehmend eingeschränkt werden.
- Der Einsatz von natürlichen Stoffen garantiert langfristige Investitionssicherheit.
- Als Beispiele für bisherige Einschränkungen seien das vollständige Verbot des Kältemittels R22 bis 2015, die 2007 in Kraft getretene F-Gase-Verordnung der EU, die z.B. für R134a gilt oder die kommenden Einschränkungen für F-Gase in KFZ-Klimaanlagen ab 2011 angeführt.
- National können auf F-Gase zusätzliche Steuern erhoben und Füllmengen begrenzt werden so wie es in Dänemark bereits praktiziert wird.
- Langfristig sind Verbote wegen der hohen GWP-Werte für halogenierte Kohlenwasserstoffe nicht auszuschließen.
Wir ersetzen FKW durch verträgliches CO2
Der natürliche Arbeitsstoff CO2 ist im Vergleich mit herkömmlichen FKW umweltfreundlich. Er fällt als Abfallprodukt technologischer Prozesse an und befindet sich in der Wärmepumpe im geschlossenen Kreislauf.
Die Umweltverträglichkeit der Technologien im Vergleich
Vergleich Erdgaskessel und Wärmepumpen
| CO2 in Erdgaskesseln | CO2 in Wärmepumpen |
|---|---|
| in den fossilen Brennstoffen gebundenes CO2 wird freigesetzt und belastet die Erdatmosphäre mit 0,242 kg CO2/kWH | ohnehin vorhandenes CO2 wird als Arbeitsstoff eingesetzt; die Erdatmosphäre wird nur mit 0,126 kg CO2/kWh belastet |
| verbranntes Öl und Gas sind unwiederbringlich als Rohstoff für die Industrie verloren | der Betrieb mit 100% regenerativem Strom führt zur emissionsfreien Wärmeerzeugung |
Vergleich FKW und CO2 in Wärmepumpen
| FKW in Wärmepumpen | CO2 in Wärmepumpen |
|---|---|
| haben ein hohes Treibhauspotential und sind um Größenordnungen umweltschädlicher als CO2 (Beispiel: R 134 a = 1300 x schädlicher) | hat nur ein sehr geringes Treibhauspotential und es verursacht keine Ozonzerstörung |
| die Verwendung von FKW wird in einem zunehmenden Maß mit Auflagen verknüpft (Kosten!) | CO2 ist ein natürliches, nicht toxisches und nicht brennbares Molekühl |
| langfristig sind Verbote nicht auszuschließen | keine Restriktionen oder Verbote zu erwarten |
